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Glossar

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Anthropogene Stoffe Durch den Menschen verursachte oder hergestellte Stoffe.
Auslösewerte Konzentrationen von Kontaminanten in Lebensmitteln, bei deren Erreichen Behörden und Unternehmen verpflichtet sind, die Kontaminationsquellen zu ermitteln und Maßnahmen zur Eindämmung oder Beseitigung der Kontamination zu ergreifen.

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Biota                           Anderer Ausdruck für Lebewesen.

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Dioxine                           Gruppe von tricyclischen chlororganischen Verbindungen - Dibenzo-p-dioxine und -furane (PCDD/F) sowie polybromierte (PBDD) Dibenzodioxine - mit ähnlichen chemischen sowie biologischen Eigenschaften.
Deposition                           Unter Deposition wird Ablagerung der in die Umwelt eingetragenen Schadstoffe, z.B. am Boden, an Pflanzen verstanden.

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Emissionen                           Die von einer Quelle (Emittent) ausgehenden Luft-, Boden- und Wasserverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen.

  F  Top

Fötotoxizität Schädigung der Leibesfrucht vom dritten Schwangerschaftsmonat an.

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Höchstgehalte Maximal zulässige Konzentrationen von Kontaminanten in Lebensmitteln, die in der Europäischen Union durch EG-Verordnungen festgelegt werden. Höchstgehalte werden für diejenigen Lebensmittel festgelegt, die wesentlich zur Schadstoffaufnahme des Menschen beitragen. Lebensmittel, die die maximal zulässigen Höchstgehalte überschritten haben, dürfen nicht mehr vermarktet werden.
Homologen Eine Homologengruppe umfasst Kongenere mit gleicher Anzahl Chlorsubstituenten (= Isomere), unabhängig von der Stellung der Chloratome.

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I-TEF Internationale Toxizitätsäquivalentfaktoren nach NATO/CCMS (North Atlantic Treaty Organisation/Committee on Challenges in Modern Society)
I-TEq Internationale Toxizitätsäquivalente nach NATO/CCMS (North Atlantic Treaty Organisation/Committee on Challenges in Modern Society)

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Kongenere "Stammverwandte" - Sammelbegriff für die Einzelglieder einer Stoffgruppe mit identischer Grundstruktur, aber unterschiedlicher Anzahl gleichartiger Substituenten, z. B. für die verschieden hoch chlorierten Dioxin-Untergruppen (Mono- bis Oktachlordibenzodioxine).

  L  Top

Lipophilie Bestreben, mit Fetten in Wechselwirkung zu treten. Lipophile Stoffe können sich z. B. im Fettgewebe anreichern.

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PCB Polychlorierte Biphenyle
PCDD/F Abkürzung für polychlorierte Dibenzodioxine und -furane. Dibenzo-p-dioxine mit 75 Kongeneren und Dibenzo-p-furane mit 135 Kongeneren.
PCP Pentachlorphenol
Persistenz Beständigkeit einer Chemikalie in der Umwelt. Persistente Chemikalien werden unter Umweltbedingungen nur sehr langsam abgebaut.

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Seveso-Dioxin 2,3,7,8-Tetrachlor-dibenzodioxin (2,3,7,8-TCDD); gilt bis heute als die toxischste, jemals synthetisierte, nicht natürlich vorkommende Substanz.

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TDI-Wert Wert der tolerierbaren täglichen Aufnahme
TEF Toxizitätsäquivalentfaktor
Teratogenität Missbildung der Nachkommenschaft während der Frühphase der Schwangerschaft.
TEQ Toxizitätsäquivalent
Toxizitäts-
äquivalente
Toxizitätsäquivalente dienen zur Abschätzung des Risikos, das von PCDD/F-Gemischen ausgeht. Mit Hilfe der TEQ werden alle vierfach- und höher chlorierten Dibenzodioxine und -furane gemäß ihrer toxikologischen Wirkung mit bestimmten Faktoren auf die Toxizität des 2,3,7,8-TCDD umgerechnet.

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ubiquitär allgemein verbreitet, überall vorkommend

  W  Top

WHO-TEQ Toxizitätsäquivalente nach WHO (1998, 2005)




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